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Dienstag, 25. September 2018
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VHB Gruppe

  

Kernaktivitäten

 

81. Jahrestagung des VHB

12. bis 14. Juni 2019 in Rostock

 

 

 

Wissenschaftliche Kommissionen

Stand der Betriebswirtschaftslehre in der DFG-Förderung


Moderation: Prof. Dr. Birgitta Wolff, VHB-Vorstandsvorsitzende

Teilnehmer: Dr. Christiane Joerk, Programmdirektorin der Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl, Kernkompetenzzentrum Finanz- und Informationsmanagement Universität Augsburg und DFG-Fachkollegiat, Prof. Dr. Mark Ebers, Unternehmensentwicklung und Organisation Universität zu Köln und DFG-Fachkollegiat

Zeit: Donnerstag, 8. Juni 2017, 14.00 – 15.30 Uhr

Stand der Betriebswirtschaftslehre in der DFG-Förderung

Die Förderprogramme der DFG erfreuen sich auch in der BWL zunehmender Beliebtheit, was sich in steigendem Antragsaufkommen niederschlägt. Die als Teil der Wirtschaftswissenschaften im Fachkollegium 112 gemeinsam untergebrachte BWL verzeichnet dabei fast die Hälfte aller Anträge in den Wirtschaftswissenschaften. Zu entscheiden hat hierüber der DFG-Hauptausschuss, nach auf Gutachten basierender Bewertung und Empfehlung der Fachkollegiaten – von denen im Fachkollegium fünf der 14 eingesetzten Kolleginnen und Kollegen BWL-Fächer vertreten. Im Jahr 2014 betrug die Förderquote in den Wirtschaftswissenschaften etwa 33% im Bereich der Einzelförderung. Demnach wurde nur ein Drittel der Anträge, über die entschieden wurde, angenommen. Damit sind die Förderquoten in den Wirtschaftswissenschaften zwar laut Aussage der DFG mit benachbarten Disziplinen vergleichbar, gleichzeitig wird aber darauf aufmerksam gemacht, dass das Potential insbesondere im Bereich der koordinierten Programme nicht ausgenutzt wird (vgl. Joerk in WiSt 2016 bzw. Joerk/Wambach in Perspektiven der Wirtschaftspolitik 2013).

Insofern gilt es, die Spezifika der DFG-Prozesse insbesondere im Vergleich zu sonstigen Gutachtenverfahren herauszustellen und eine höchstmögliche Einbeziehung der DFG insbesondere im Bereich nicht ausgenutzter Beratungsangebote zu erreichen. Anträge, bei denen die Besonderheiten des jeweiligen Programms, in dem sie gestellt werden (Graduiertenkolleg, Sonderforschungsbereich, Forschergruppe, Einzelförderung), beachtet werden, haben deutlich höhere Erfolgschancen. Die Begutachtung von DFG-Anträgen, in die viele Mitglieder in der Community eingebunden sind, unterscheidet sich fundamental von der Begutachtung von Zeitschriftenbeiträgen für wissenschaftliche Journals. Bei der Antragsbegutachtung kommt es nämlich vor dem Hintergrund der Entscheidungsprozesse in der DFG darauf an, dass gerade bei einer positiven Einschätzung auch eine klare Empfehlung zur Förderung gegeben wird, verbunden mit einer entsprechenden Begründung.

Der VHB informiert in seiner Veranstaltung über Programminhalte und Verfahren zur Antragstellung der DFG unter Berücksichtigung der besonderen Merkmale der vorherrschenden Diskussions- und Begutachtungskultur innerhalb der BWL.

 
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