Kontakt:

m.heimstaedt(at)udk-berlin.de
+49 162 6754947

Weizenbaum-Institut
Hardenbergstraße 32
10623 Berlin

Maximilian Heimstädt leitet die Forschungsgruppe „Reorganisation von Wissenspraktiken“ am Weizenbaum-Institut in Berlin. Er untersucht wie sich durch die COVID-19 Krise Arbeitsweisen und Organisationsformen der (Wirtschafts-)Wissenschaft verändern. Viele Fachdisziplinen setzen auf Open-Science-Prinzipien als Antwort auf die Krise, beispielsweise auf die Veröffentlichung von Preprints auf Preprint-Servern. Offene Wissenschaft erhöht die Geschwindigkeit der Forschung, kann aber auch dazu führen, dass Forschung fehlerhaft übersetzt und verbreitet wird. Die COVID-19 Krise ermöglicht der BWL somit neue Formen der Wissenschaftskommunikation, erhöht aber auch das Risiko öffentlicher Kritik.

Aktuelle Publikationen zu Covid-19 und der Reorganisation von Wissenspraktiken

03.04.2020: “Between fast science and fake news: Preprint servers are political”, LSE Impact Blog.

30.03.2020: "Preprint-Server in Zeiten von Covid-19: Zwischen Fast Science und Fake News", Netzpolitik.org.

23.04.2020: “Die Wissenschaft an den Alltag zurückbinden – es gibt keine Krise der Expertise in Corona-Zeiten”, mit M. Schütz, Neue Züricher Zeitung.

08.06.2020: “Preprints”, mit S. Friesike, Podcast-Serie “Weizenbaum im Homeoffice.

2020: "Das Öffnen und Teilen von Daten qualitativer Forschung: eine Handreichung", mit I. Steinhardt, C. Fischer, S.D. Hirsbrunner, D. İkiz-Akıncı und anderen (Weizenbaum Series, 6). Berlin: Weizenbaum Institute for the Networked Society - The German Internet Institute.

31.03.2020: "Defining predatory journals: no peer review, no point", mit L. Dobusch, K. Mayer und T. Ross-Hellauer, Nature 580, 29.