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Dienstag, 12. November 2019
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82. Jahrestagung des VHB

17. bis 20. März 2020

in Frankfurt am Main

 

 

 

Wissenschaftliche Kommissionen

Call for papers: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2/3-2020

 

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 2/3-2020

(Quarterly Journal of Economic Research 2/3-2020)


Call for papers


Möglichkeiten, Bedeutung und Grenzen von Förderbanken


HerausgeberInnen: Andreas Pfingsten und Dorothea Schäfer


Förderbanken sind in den letzten Jahren sowohl in Deutschland als auch in Europa immer wichtiger geworden. Über zehn Jahre nach Ausbruch der Großen Finanzkrise, bald zehn Jahre seit Beginn der Europäischen Staatsschuldenkrise und mitten in der gesellschaftlichen Diskussion um die notwendigen Investitionen zur Begrenzung des Klimawandels und zur Verbesserung von Infrastrukturen ist es notwendig, Rolle und Bedeutung der Förderbanken für Wirtschaft und Gesellschaft sowie deren Zukunft eingehend zu beleuchten und wirtschaftspolitische Empfehlungen über die Gestaltung der Rolle von Förderbanken im Wirtschaftsleben herauszuarbeiten.

In diesen Vierteljahrsheften geht es um die ursprüngliche und möglicherweise in den letzten zehn Jahren gewandelte Rolle der Förderbanken, die ökonomischen und gesellschaftlichen Gründe für Förderbanken, die Nutzen dieses Banktyps, diverse Gestaltungsformen und ihre angemessene Regulierung. Zentrale Themen können u.a. sein:

  • Ökonomische und gesellschaftliche Gründe für die Einrichtung von Förderbanken (historisch und in der Gegenwart)
  • Förderbanken und Finanzkrisen (z.B Rolle von Fannie Mae, Freddie Mac für das Entstehen der Großen Finanzkrise)
  • Entwicklung der Förderbanken auf nationaler und europäischer Ebene
  • Finanzierungsbeschränkungen und Förderbanken (mögliches Marktversagen und eingeschränkter Zugang zu Krediten und Beteiligungsfinanzierung für Unternehmen und bei Krediten auch für Privathaushalte)
  • Förderbanken und Green/Sustainable Finance („grüne“ und nachhaltige Anleihen, „grüne“ Kreditvergabe von Geschäftsbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken)
  • Förderbanken und Innovation
  • Förderbanken und das Entstehen und die Förderung neuer Produkte und Märkte
  • Zusammenhang zwischen Förderbanken und Wirtschaftswachstum
  • Förderbanken und ihre Bedeutung für die Europäische Union bzw. die Eurozone
  • Rolle von supranationalen Förderbanken (Weltbank, Europäische Investitionsbank etc)
  • Effizienz und Kosten von Förderbanken im Vergleich zur anderen staatlichen Hilfsprogrammen 
  • Dienstleistungen von Förderbanken und strategische Aktionsfelder für die Verbesserung des Förderinstrumentariums in Zeiten von sehr niedrigen bzw. sogar negativen Zinssätzen
  • Förderbanken und die Internationalisierung von Unternehmen
  • Rolle von Förderbanken in Transformations- und Entwicklungsländern
  • Förderbanken und Geldpolitik (Niedrigzinsphase, Liquiditätsüberfluss)
  • Förderbanken und Kommunalfinanzierung
  • Förderbanken und ihre Rolle für die unterschiedlichen Bankengruppen (Sparkassen, Geschäftsbanken und Genossenschaftsbanken)
  • Förderbanken und Kapitalmarktunion

Willkommen sind theoretische und empirisch fundierte Beiträge, inklusive verallgemeinerbaren Case Studies. Politische Implikationen der Analysen sollen vorgestellt und diskutiert werden. Auch Positionspapiere aus Verbänden, Politik und Wirtschaft können eingereicht werden.

Autorinnen und Autoren, die einen Beitrag einreichen möchten (in Deutsch oder Englisch), schicken bitte bis zum 15. November 2019 eine Zusammenfassung oder ein (englischsprachiges) Abstract über den geplanten Beitrag (maximal 1 Seite) an Andreas Pfingsten und Dorothea Schäfer (Andreas.Pfingsten(at)wiwi.uni-muenster(dot)de & dschaefer(at)diw(dot)de ). Die Autorinnen und Autoren erhalten spätestens am 15. Dezember 2019 eine Rückmeldung, ob der Beitrag vorläufig (s.u.) angenommen wird. Die fertigen Beiträge, die eine Länge von ca. 30.000 Zeichen nicht überschreiten sollen, müssen bis zum 15. April 2020 eingereicht werden. Es schließt sich ein mehrstufiger Lektorats- und Überarbeitungsprozess an, in dem über die endgültige Annahme entschieden wird. Bitte beachten Sie, dass Manuskripte nur im Word-Format eingereicht werden können. AutorInnen von englischsprachigen Beiträgen bitten wir, das finale Manuskript vor Wiedereinreichung professionell Korrekturlesen zu lassen. Die beiden Bände des Vierteljahrshefts sollen voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 erscheinen.

Die Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung sind die älteste Publikation des DIW Berlin, sie erscheinen bereits seit 1926. Angesammeltes ForscherInnen- und ExpertInnenwissen wird auf wirtschaftspolitische Probleme angewandt.  Die DIW Vierteljahrshefte bringen Praktikerinnen und Praktiker aus Wirtschaft und Politik mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am DIW Berlin und weit darüber hinaus zusammen. Jedes Heft greift ein aktuelles Thema aus der Wirtschaftspolitik auf. So bietet die Zeitschrift wichtige Orientierungshilfe zu komplexen wirtschaftspolitischen Themen und zeigt neue Perspektiven und Lösungsvorschläge auf.

Downloads

CfP_Foerderbanken.pdf502 K
 
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