Mittwoch, 17. Oktober 2018
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VHB Gruppe

  

Kernaktivitäten

 

81. Jahrestagung des VHB

12. bis 14. Juni 2019 in Rostock

 

 

 

Wissenschaftliche Kommissionen

Neugestaltung der Jahrestagung

 

Jahrestagung der Betriebswirtschaftslehre: Konzept zur Neustrukturierung der VHB-Pfingsttagung

Qualitätsoffensive: Stärkung der Bedeutung der Jahrestagung durch Integration der Wissenschaftlichen Kommissionen

 

Das Ausgangsproblem

Das Auseinanderdriften der BWL und der Mangel an gemeinsamen, die Teildisziplinen der BWL umspannenden Diskussionsplattformen gaben Mitte 2016 den Anstoß für Überlegungen zur Neustrukturierung der traditionellen Pfingsttagung. Diese inhaltliche Problemdimension wurde durch die Situation verstärkt, dass die Woche nach Pfingsten an den Universitäten im deutschsprachigen Raum inzwischen überwiegend nicht mehr veranstaltungsfrei ist. Vor diesem Hintergrund wurden Anregungen aus den Reihen der Mitglieder aufgenommen, intensive Diskussionen auf Vorstandsebene geführt und im Ergebnis die Idee einer Neustrukturierung dem Verband in den verschiedensten Gremien und Rundschreiben vorgestellt. Im Juni 2017 wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen. In mehreren Treffen und angereichert durch intensive Gespräche mit Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Kommissionen sowie aktuellen und vergangenen Ausrichtern der Tagung entstand in dieser Arbeitsgruppe ein Konzept, dessen Umsetzung in Rückkopplung mit Gesamtvorstand und Beirat sowie künftigen Tagungsausrichtern bereits begonnen hat.

 

Problemlösung

Was wollen wir mit einer gemeinsamen Jahrestagung erreichen?

 

Die Jahrestagung soll

  • eine Plattform zum Austausch mit Kolleg(inn)en, innerhalb der jeweiligen Subdisziplinen/Wissenschaftlichen Kommissionen (WKs) und darüber hinaus, bieten,
  • attraktiv für den Nachwuchs sein und ein Commitment des Nachwuchses zur Gesamtdisziplin BWL schaffen/stärken,
  • die BWL als Wissenschaftsdisziplin stärken.

 

Die Jahrestagung der BWL ist die einzige Tagung im deutschsprachigen Raum, die alle Bereiche der Betriebswirtschaftslehre betrifft, über die Detailwissenschaften hinausblickt und die deutschsprachige Betriebswirtschaftslehre zusammenhält. Der Einblick in die diversen Forschungsaktivitäten in der eigenen Disziplin und die vielfältigen Netzwerkangebote sind das zentrale Element des intradisziplinären Austausches innerhalb der BWL. Wir beabsichtigen die Jahrestagung zu stärken und auszubauen sowie – angeregt durch die mannigfaltigen Vorträge und qualitative Feedbacks während der Tagung und gefördert durch durchdachte Veranstaltungsstrukturen – den wissenschaftlichen Diskurs in den Mittelpunkt der Tagung zu stellen.

 

Wie wollen wir das erreichen?

 

Angebot eines qualitativ hochwertigen Programms

Neben Beiträgen zu einem wissenschaftlichen Oberthema, das in Keynotes in Plenar oder Subplenar Sessions präsentiert wird, soll die Tagung durch den wissenschaftlichen Input aus den Wissenschaftlichen Kommissionen des VHB getragen werden. Über ein qualitätsorientiertes, durch die einzelnen Kommissionen definiertes Begutachtungsverfahren sollen die Kommissionen individuell und eigenverantwortlich Beiträge auswählen und über die Besetzung von Semiplenarslots Einblick in Stand der Diskussion des jeweiligen Fachgebiets geben können. Durch flexible Programmgestaltung sollen Beiträge beispielsweise nach übergreifenden thematischen, fachspezifischen oder methodischen Gesichtspunkten gebündelt oder auch eine stärkere Kongruenz zum Generalthema hergestellt werden können. Darüber hinaus sollen übergreifende hochschul-, verbands- bzw. wissenschaftspolitische Themen angeboten werden, die für Vertreter der gesamten Disziplin von Interesse sind.

 

Steigerung der Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Den Belangen des wissenschaftlichen Nachwuchses soll u.a. durch den Ausbau der Pre-Conference und spezieller Nachwuchsangebote noch stärker nachgekommen werden:

  • Veranstaltungen zur Karriereentwicklung
  • Professional Development Workshops
  • Paper Development Workshops
  • Gelegenheit zu Gesprächen mit VHB-Vorstandsmitgliedern und Editoren von Journalen sowie untereinander.

 

Neustrukturierung der formalen Gestaltung

Mit der Verlagerung des Konferenztermins in den März werden zeitliche Überschneidungen mit anderen internationalen und nationalen Konferenzen, aber auch dem regulären Semesterbetrieb weitgehend reduziert und so die Grundvoraussetzungen für Teilnahme an und die Durchführung der Tagung verbessert. In einer der Haupttagung vorgeschalteten Pre-Conference wird Raum für Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs – aber nicht nur diesen – geschaffen. Neben einem Konferenztag mit Schwerpunkt auf Beiträgen zum Generalthema ist ein Konferenztag vorgesehen, der den Fachthemen aus den Kommissionen gewidmet ist. Ergänzend und überschneidungsfrei soll Raum für Verbandsthemen für alle interessierten und aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geschaffen werden. Der Einreichungsprozess für den offenen Programmteil soll künftig in den Händen der Wissenschaftlichen Kommissionen liegen. Über die individuelle Auswahl der eingereichten Papiere kontrollieren die Wissenschaftlichen Kommissionen den Input, während die ausrichtende Universität über die Programmzusammenstellung den Output organisiert.

 

Mehr Raum für Vernetzungsaktivitäten

Durch die Zusammenführung der verschiedenen Gruppen der BWL-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden sowohl die Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb der Fachgruppen als auch über die Grenzen der Wissenschaftlichen Kommissionen hinaus gestärkt. Sowohl beim Fachprogramm also auch bei den Rahmenangeboten werden die Strukturen der Jahrestagung flexibilisiert und so Räume für Vernetzungsaktivitäten auf fachlicher und sozialer Ebene geschaffen.

 

Fundamentale Neuerungen

  • Zeitpunkt: März
  • Integration der Fachgruppen: Wissenschaftliche Kommissionen
  • Abbau von Überschneidungen im Programm: Pre- und Post-Conference
  • Orientierung an der Zukunft der Disziplin: Noch stärkere Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Flexibilität bei der Programmzusammenstellung: Vernetzungsfördernde Bündelung des Programms
 
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