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Donnerstag, 09. September 2010
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73. Pfingsttagung des VHB

16. bis 18. Juni 2011 in Kaiserslautern

 

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der markt – Journal für Marketing

 

 

 

 

Zum Special Issue

 

„Loyalty Programs“ sind nicht unbedingt neu. Maßnahmen, um „Laufkunden“ zu „Stammkunden“ zu machen, gibt es seit es Kaufleute gibt. Die Methode ist bis heute im Grunde die gleiche geblieben: Jeder Kunde erhält beim Kauf einen kleinen Anreiz, wieder zu kaufen. Nicht wesentlich anders funktionieren die modernen Loyalty Programs, welche auf Kundenbindung fokussieren und in vielen Branchen insbesondere im Handel eingesetzt werden. Die verbesserte Kenntnis der Kunden (wer sind meine Kunden?) und deren Einkaufsverhalten (was kaufen meine Kunden?) sollen darüber hinaus positiv auf den Umsatz wirken.

 

Allen Loyalty Programs ist aber auch gemein, dass für ihre Etablierung bei der gewünschten Zielgruppe intensive und nachhaltige Verkaufsanstrengungen notwendig sind, eine nicht unerhebliche Stammkundenadministration anfällt und unmittelbare Kundenbindungskosten anfallen. Ein Loyalty Program kann ein Unternehmen alleine oder aber in Kooperation mit anderen Partnern durchziehen. Im Bereich Banken/Versicherungen sind derartige Loyalty Programs bislang eher unbedeutend, wenngleich es eigentlich keine Gründe gibt, warum Loyalty Programs, die in anderen Branchen erfolgreich eingesetzt werden, nicht auch da ihren Beitrag zum Markterfolg leisten können.

 

Auch die Wissenschaft hat sich mit dem Phänomen „Loyalty Program“ ausführlich befasst, ist jedoch auf „Loyalty Programs von Banken und Versicherungen“ bisher nur rudimentär eingegangen. Deshalb soll in einem Special Issue von der markt – Journal für Marketing dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden.

 

der markt – Journal für Marketing sucht daher Manuskripte, die dieses Thema aus der Sicht der potentiellen Nachfrager und Anbieter behandeln sowie sich mit der Konzeption derartiger Programme, der Evaluierung der Kundenvorteile, der Administration der Programmabwicklung, der Simulation von Business Cases und der Darbietung von Fallbeispielen befassen. Sie werden eingeladen, einen entsprechenden Beitrag einzureichen.

 

 

Das Medium

 

der markt – Journal für Marketing der Österreichischen Gesellschaft für Absatzwirtschaft (ÖGA) wird seit mehr als 50 Jahren an der WU (Wirtschaftsuniversität Wien) veröffentlicht und hat sich als eines der führenden wissenschaftlichen Journale im deutschen Sprachraum etabliert.

Ergänzend zur Berücksichtigung der Besonderheiten des deutschsprachigen Raumes, die oftmals über Erfolg oder Misserfolg von Marketing in diesem Kulturkreis entscheiden, wird der Fokus verstärkt auf eine gesamteuropäische Perspektive gelegt, wobei vorerst insbesondere Beiträge aus dem Mittel- und Osteuropäischen Raum forciert werden.

 

Ein besonderes Anliegen ist die Offenheit für die Vielfalt wissenschaftlicher Blickwinkel und methodischer Zugänge. der markt möchte einen Beitrag dazu leisten, innovativen und alternativen Denkansätzen, die den Mainstream der Forschung verlassen, zum Durchbruch zu verhelfen. Marketing-Wissenschaftler innerhalb und außerhalb von Universitäten, Studierende und Absolventen, sowie wissenschaftlich interessierte Praktiker finden hier ausführliche Analysen und praxisorientierte Lösungen. Schließlich dient die Herausgabe von Schwerpunktausgaben dem Ziel, aktuelle Themen aufzugreifen und sich mit diesen ausführlich auseinander zu setzen.

 

Einreichschluss für Manuskripte ist am 30.09.2010. Weitere Informationen zum Einreichungsverfahren sowie weitere Fristen finden Sie im angefügten pdf-Dokument.

 

CfP_Loyalty_Programs_von_Banken_und_Versicherungen.pdf