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Mittwoch, 15. August 2018
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Kernaktivitäten

 

81. Jahrestagung des VHB

12. bis 14. Juni 2019 in Rostock

 

 

 

Wissenschaftliche Kommissionen

Einladung zur Arbeitstagung

 

Digitalisierung in der Hochschullehre - 

Expertenreferate, Fallbeispiele und Erfahrungsaustausch

Foto: FSU/Kasper

 

Ort: Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

Datum und Zeit: 

29. November 2018, 9:00 - 17:30 Uhr

Thema:

Für die „Generation Z“ ist Digitalisierung kein Kennzeichen mehr, sondern ein Selbstverständnis. Smartphone, Tablet, Notebook – ständige Begleiter, auch in Seminarräumen, Übungsräumen und Bibliotheken. Und damit sind auch Daten, der Austausch von Daten und die Nutzung von Daten omnipräsent. Nur wenige Klicks und Informationen sind „open“, für (fast jeden) frei verfügbar. An Universitäten bedeutet das neue und sich ständig weiterentwickelnde Lehr- und Lernsituationen. Aber wie sehen diese konkret aus? Und welche Anforderungen, auf die sich Dozierende und Studierende gleichermaßen einrichten müssen, bringen sie mit sich? Wie kann dieser Situation angemessen begegnet werden?

 

Innovatives Format: Experten, Fallstudien und Erfahrungsaustausch

Auf der Arbeitstagung werden Experten zur Digitalisierung, Pädagogik und zum Hochschulmanagement referieren. Auch werden Case Studies ausgewählter Hochschulen vorgestellt, um praktische Erfahrungen einzubringen. Zudem werden Break Out Sessions organisiert, in denen intensiv zu individuellen Schwerpunktthemen zusammengearbeitet wird und die Ergebnisse anschließend mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden mit aktuellen Trends auf dem sich rasch entwickelnden Gebiet der Digitalisierung vertraut gemacht und sie erhalten konkrete Anhaltspunkte, wie sie eine Digitalisierungsstrategie entwickeln und die neuen technischen Möglichkeiten gewinnbringend in ihrer Lehre einsetzen.

 

Gerne nehmen wir Ihre Anmeldungen bis zum 18. November 2018 per Email an info(at)vhbonline(dot)org entgegen. 

Anmeldung

Teilnahmegebühr (inkl. Tagungsverpflegung):

  • Ordentliche Mitglieder: 95,-- Euro
  • Nachwuchsmitglieder: 55,-- Euro
  • Nichtmitglieder: 150,-- Euro

 

Programm

09:00 – 09:30 Uhr: Einführung

Digitalisierung in der Lehre – Was ist das und wie geht das?

(Prof. Dr. Jan vom Brocke, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Liechtenstein)

 

 

09:30 – 10:30 Uhr: Fallbeispiel Frankfurt. Digitalisierung an grossen Hochschulen

Vom E-Learning zur digitalisierten Lehre - Eine Fallstudie zur organisationalen Transformation an der Goethe-Universität Frankfurt

(Dr. Martin Lommel, Komm. Abteilungsleitung Lehre und Qualitätssicherung, Präsidialbereich, stellv. Leitung, Goethe-Universität Frankfurt)

 

Spricht man bei der aktuellen Debatte zur Digitalisierung in der Lehre von „E-Learning“, weckt der Begriff Assoziationen aus den 1990er Jahren – doch bestimmte Phänomene scheinen damals wie heute an Hochschulen gang und gäbe: Überdurchschnittlich engagierte Lehrende – oft auch aus dem „Mittelbau“ – nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung zur methodisch-didaktischen Anreicherung ihrer zumeist ohnehin schon passionierten Lehrkonzepte; ihre Projekte begeistern die Studierenden und entwickeln als Best Practice mitunter Strahlkraft über die Grenze der Hochschule hinweg. Zugleich bleibt es eine Herausforderung, digitale Lehrinhalte in der Breite zu etablieren. Entscheidungsträger*innen in Hochschule und Politik sind gefordert, strukturelle und technische Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, selbst Skeptiker*innen zu überzeugen, die Digitalisierung der Hochschullehre flächendeckend zu etablieren. Sie ist dabei kein Selbstzweck, sondern eine immense Chance, Adaptivität und Attraktivität hochschulischer Lehre zu steigern und zugleich den Erwerb der spezifischen Kompetenzen zu fördern, die in einer digitalen (Arbeits-)Welt unverzichtbar sind.

 

Stand, Herausforderungen und Perspektive der organisationalen Transformation an der Goethe-Universität Frankfurt am Main werden in Form einer Fallstudie vorgestellt.

 

 

10:30 – 11:00 Uhr: Pause

 

 

11:00 – 12:00 Uhr: Fallbeispiel Liechtenstein. Digitalisierung an kleinen Hochschulen

Wie Digitalisierung neue didaktische Modelle ermöglicht. Bericht aus einem Reformprojekt in der Lehre an der Universität Liechtenstein

(Dr. Roman Banzer, Leiter Hochschuldidaktik, Center für Universitätsentwicklung, Universität Liechtenstein)

 

 

Grundlagen des Lehrkonzeptes 2020 an der Universität Liechtenstein sind aktives, kooperatives und problemorientiertes Lernen. Dass diese interaktiven Lernformen mit digitalen Modellen ergänzt werden, steht nicht im Widerspruch zum visible learning, es macht dieses in umfassendem Rahmen erst möglich. Das e-portfolio wird bezüglich Assessment, Lernpfad-Coaching und Reflektion eine wichtige Rolle einnehmen, zumal die Selbsteinschätzung des Lernerfolges nach Hattie der wichtigste Wirkfaktor für universitäres Lernen ist. 

 

12:00 - 13:00 Uhr: Mittagspause

 

 

13:00 – 14:00 Uhr: Fallbeispiel Sachsen. Digitalisierung auf Landesebene

Eine landesweite Strategie zur Digitalisierung in der Lehre und ihre Umsetzung an den Hochschulen

(Prof. Dr. Eric Schoop, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Informationsmanagement, Technische Universität Dresden)

 

Ausgehend von der Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen und den damit verbundenen Implikationen für die Infrastruktur auf didaktischer, organisatorischer und informationstechnischer Ebene, fokussiert der Beitrag auf zwei im Regellehrbetrieb mehrfach erprobte Blendend Learning Formate:

 

  • Flipped Classroom Arrangements zur Verbesserung der Lernerinteraktion in der Präsenzlehre und 
  • Teletutoriell moderierte Fallstudienarbeit in international gemischten Kleingruppen im Virtuellen Raum  (VCL = virtual collaborative learning).

 

 

14:00 - 14:30 Uhr: Pause

 

 

14:30 – 16:30 Uhr: Erfahrungsaustausch. World- Café zu Schwerpunktthemen

Es werden vier Tische gebildet, je Tisch ein Schwerpunktthema. Gespielt werden zwei Runden, in denen die Teilnehmer je einen Tisch wählen und dort, moderiert durch einen Experten, 30 Minuten zum Thema diskutieren. Zielsetzung ist es, Empfehlungen zu erarbeiten, die anschliessend je Tisch dem Plenum vorgestellt werden. Jeder Teilnehmer kann somit zwei aus vier Themen wählen und sich aktiv in die Diskussion einbringen. Alle Teilnehmer profitieren von den Ergebnissen sämtlicher Tische.

 

Themen

  • Strategie: Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für die Hochschule (Moderation: Prof. Dr. Jan vom Brocke)
  • Technologie: Auswahl und Einsatz neuer Technologien, z.B. Learning Analytics (Moderation: Prof. Dr. Eric Schoop)
  • Organisation: Gestaltung der digitalen Transformation der gesamten Hochschullandschaft (Moderation: Dr. Martin Lommel)
  • Didaktik: Entwicklung und Umsetzung innovativer Lehr- und Lernformen (Moderation: Dr. Roman Banzer)

 

Ablauf

  • 14:30 – 14:45 Uhr: Einführung
  • 14:45 – 15:15 Uhr: Runde 1
  • 15:15 – 15:30 Uhr: Wechsel
  • 15:30 – 16:00 Uhr: Runde 2
  • 16:00 – 17:00 Uhr: Ergebnispräsentationen

 

17:00 – 17:30 Uhr: Abschluss und Ausblick

(Prof. Dr. Jan vom Brocke, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Liechtenstein)

 
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