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Tuesday, October 17, 2017
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Kernaktivitäten

 

80. Pfingsttagung des VHB

23. bis 25. Mai 2018 in Magdeburg

 

 

 

Wissenschaftliche Kommissionen

Ankündigung Arbeitstagung “Doktorandenausbildung im Wandel: Research Master, PhD-Programme und praxisbezogene Entwicklungskonzepte“ am 9. November 2012 in München

Derzeit werden in vielen Universitäten Überlegungen dazu angestellt, wie man die Doktorandenausbildung verbessern könnte. Während in den USA oft bis zu fünf Jahre für einen PhD zu veranschlagen sind, sollen im deutschsprachigen Raum häufig über etwa drei Jahre verschiedene Doktorandenkurse besucht und schließlich eine hochwertige Dissertation verfasst werden, möglichst mit oder mehr und mehr auch ausschließlich bestehend aus einigen Publikationen in hochwertigen Zeitschriften. Da in diesem Sinne wettbewerbsfähige Dissertationen hohe Ansprüche an die fachliche und methodische Kompetenz stellen, könnte die Einführung von Research Masterprogrammen oder MPhil Programmen eine sehr gute Basis darstellen. Im Rahmen dieser Programme könnte das Kursprogramm absolviert werden, sodass sich die Doktoranden im eigentlichen Doktorandenstudium dann auf die wissenschaftliche Arbeit konzentrieren könnten. Die Frage ist nun, ob und gegebenenfalls wie solche Programme eingeführt und umgesetzt werden können. Sollen sie völlig unabhängig von den anderen Masterprogrammen sein oder Überlappungen aufweisen? Wie soll der genaue Zusammenhang von Research Master und Doktorandenprogramm sein? Soll der Research Master eigenständiges Programme sein, das unter anderem den Übertritt in ein Doktorandenprogramm ermöglicht oder soll es eine Bedingung für die Promotion sein? Welche Rolle kommt Promotionen in diesem Zusammenhang zu, die ohne die Ambition im Hinblick auf eine wissenschaftliche Karriere verfasst werden? Werden Programme für einen Professional PhD benötigt, welche Integrationslösung der verschiedenen Promotionswege und -arten könnte es geben? Was können wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern lernen?

 

Zu diesen Themen werden Vortragende aus verschiedenen Ländern berichten, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Fakultäten aus dem Verbandsgebiet, die bereits Erfahrungen mit einem so genannten „Y-Modell“ haben. Ein weiterer Vortrag wird den Zusammenhang zwischen wissenschaftlicher Fundierung und Anwendungsrelevanz in der Doktoratsausbildung beleuchten.

 

Als Vortragende haben zugesagt:

-         Patrick Groenen, Director of Doctoral Education at ERIM (Erasmus Universität Rotterdam), zuständig für MPhil und PhD Programme

-         Erkko Autio, Director des Doctoral Programmes an der Imperial College Business School, London

-         Uschi Backes-Gellner, Universität Zürich

-         Tobias Kretschmer, MBR Program Coordinator an der LMU München zum Y-Modell.

 

Weitere Details erhalten Sie in Kürze

 

Anmeldungen nehmen wir gerne bereits jetzt unter info(at)vhbonline(dot)org entgegen.