You are here: Events / Annual Meetings / Pfingsttagung 2015 / Verbandsthemen / Universitäre BWL und Politik
Sunday, December 17, 2017
DEEN
Follow & Join Us
VHB Gruppe

  

Kernaktivitäten

 

80. Pfingsttagung des VHB

23. bis 25. Mai 2018 in Magdeburg

 

 

 

Wissenschaftliche Kommissionen

Universitäre BWL und Politik – eine Fachdisziplin am Rande der politischen Wahrnehmbarkeit

Moderatorin: Prof. Dr. Birgitta Wolff, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Zeit: Freitag, 29. Mai 2015, 14.00 – 15.30 Uhr

 

Impulsvorträge:  

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Handelshochschule Leipzig: Universitäre BWL in der Unternehmensberatung

Prof. Dr. Alexander Gerybadze, Universität Hohenheim: Universitäre BWL in der Politikberatung

 

 

Auch die BWL ist bei vielen wichtigen Themen inhaltlich gefragt, zum Beispiel in der Innovationspolitik und bei der Wirtschafts- und Unternehmensförderung. Öffentlich ist betriebswirtschaftliche Kompetenz jedoch wenig präsent: in der Presse, in der Politikberatung bzw. in entsprechenden Gremien dominieren andere akademische Zünfte. In einem von Prof. Dr. Birgitta Wolff (Goethe-Universität Frankfurt/Main) moderierten Panel zum Verhältnis universitärer BWL und Politik mit Prof. Dr. Alexander Gerybadze (Universität Hohenheim) und Prof. Dr. Andreas Pinkwart (HHL Leipzig) diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Chancen und Wege, mehr öffentliche wahrnehmbare Angebote von BWLern zu platzieren und bei relevanten gesellschaftlichen und politischen Themen mitzugestalten. Angestrebt wird ein proaktives Mitwirken bei und Einmischen in öffentliche und politische Diskurse mit dem Ziel, Fragestellungen nicht nur auf Anfrage zu bearbeiten, sondern schon bei deren Identifikation und Formulierung mitzuwirken – und damit zugleich auch sinnvolle Lobbyarbeit für die BWL zu betreiben. 

 

 

 

Birgitta Wolff in der Diskussion (Foto:WUtv)

 

Diese Ziele können auf verschiedenen Wegen erreicht werden: Durch das politische Engagement einzelner Mitglieder verbunden mit beruflicher Unabhängigkeit in der Wissenschaft, durch stärkere Mitwirkung in den entsprechenden (politischen) Gremien oder durch den Auf- und Ausbau von Kontakten in die Politik. 

 

Hier ist der Verband also in zweierlei Hinsicht gefragt: Als Enabler für das politische Engagement seiner Mitglieder, indem beispielsweise auf Arbeitstagungen und durch andere Verbandsaktivitäten die Bereitschaft der Mitglieder zur politischen Meinungsäußerung gefördert wird, aber auch als eigene Institution, die brisante politische Themen durch eigene Initiativen und Stellungnahmen besetzt.