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Dienstag, 14. November 2017
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VHB Gruppe

  

Kernaktivitäten

 

80. Pfingsttagung des VHB

23. bis 25. Mai 2018 in Magdeburg

 

 

 

Wissenschaftliche Kommissionen

Bericht zur Arbeitstagung

 

Bericht über die Arbeitstagung “Forschungsförderung durch die DFG und die EU“ am 7. März 2013 in Göttingen

 

Am 7. März 2013 fand im Tagungszentrum an der Sternwarte in Göttingen eine Arbeitstagung des VHB zum Thema „Forschungsförderung durch die DFG und die EU“ statt.

 

Die Akquisition von Drittmitteln aus den verschiedenen Programmen zur Forschungsförderung ist heute Bestandteil vieler Zielvereinbarungen zwischen Hochschulen und Lehrstuhlinhabern und wird auch schon von akademischen Nachwuchskräften auf Juniorprofessuren oder Habilitandenstellen erwartet. Die VHB-Arbeitstagung informierte über die bedeutsamen Förderlinien von DFG und EU zur Forschungsförderung in der Betriebswirtschaftslehre. Außerdem gaben erfahrene Kollegen Hinweise und Strategien für die erfolgreiche Entwicklung eines Forschungsportfolios, die Organisation von Forschungskooperationen für Zwecke der Drittmittelakquisition und das Schreiben „guter“ Anträge.

 

 

Forschungförderung durch die DFG in der Betriebswirtschaftslehre: Programme, Antragstellung und Erfahrungen

Dr. Christiane Joerk, DFG

 

Frau Dr. Joerk ist Fachreferentin der DFG für die Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie stellte die DFG als größte Förderorganisation Deutschlands sowie deren Arbeit vor und ging auf den Entscheidungsprozess für die Annahme eines Antrages ein. Sie gab viele Ratschläge, was bei der Formulierung von Anträgen speziell für BWL-Projekte beachtet werden sollte, und dass dabei stets auf die Angemessenheit der Beantragung zu achten ist.

 

 

Forschungsmanagement: Von der Entwicklung des eigenen Forschungsportfolios bis hin zum Management von Forschungskooperationen zur Drittmittelakquise

Prof. Dr. Martin Weber, Univ. Mannheim

 

Professor Weber berichtete aus seinen persönlichen Erfahrungen mit Forschung und Forschungsförderung und beantwortete zahlreiche Fragen. Die richtige Fragestellung, Ausdauer und Begeisterung für die eigene Aufgabe seien ebenso wichtig wie der Blick auf den Gesamtzusammenhang, Kontaktpflege, aber auch die Bereitschaft, sich zum richtigen Zeitpunkt dem Wettbewerb zu stellen.

 

    Erfolgreich DFG-Mittel einwerben: Erfahrungsbericht und Praxishinweise

    Prof. Dr. Jörg Sydow, FU Berlin

     

    Professor Sydow stellte die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten der DFG vor und gab Tipps sowohl aus Sicht des Beantragenden als auch aus der eines Fachgutachters für die Beantragung von Geldern. Er hob die Bedeutung der Fachkollegien für die BWL hervor und berichtet über den Antrag des VHB, die Fachkollegiate um zwei weiteren Stellen auf sechs aufzustocken. Eine hierdurch verbesserte Repräsentation der BWL wird aber frühestens bei der nächsten Wahl 2015 berücksichtigt werden. In der anschließenden Diskussion beantwortete Herr Sydow gerne die Fragen der Teilnehmer und brachte seine persönlichen Erfahrungen ein.

     

     

    Forschungsförderung durch die EU: Informationen zur neuen Förderlinie “Horizont 2020“ ab 2014

    Marion Korres, EU-Büro des BMBF

     

    Frau Korres stellte den vorläufigen Stand der neuen Förderlinie der EU, „Horizont 2020“, vor, die planmäßig 2014 gestartet werden soll. „Horizont 2020“ wird das bisherige Förderkonzept der EU  ersetzen. Das Konzept bietet den Vorteil, die verschiedenen Fördermaßnahmen zu bündeln und professionell zu administrieren. Für Informationen und Erfahrungen verwies Frau Korres auf die nationale Kontaktstelle und das Internetportal der EU http://ec.europa.eu/research/.

     

     

     

    Erfahrungsbericht und Praxistipps: Do’s und Don’t’s in EU-geförderten Projekten

    Prof. Dr. Jan Muntermann, Univ. Göttingen

     

    Professor Muntermann stellte ein von ihm beantragtes Projekt vor, welches erfolgreich von der EU gefördert wird, und berichtete von seinen Erfahrungen mit der Antragstellung für Drittmittelprojekte. Als Fazit hebt er hervor, dass eine Antragstellung zwar aufwendig ist, sich aber auf jeden Fall lohnt.

     

     

    Während der Vorträge und den anschließenden Diskussionen waren die Referenten alle gerne bereit individuelle Fragen zu beantworten. Während der Pausen gab es intensive Gespräche zwischen Referenten und Teilnehmern und einen regen Erfahrungsaustausch. Eine wichtige Erkenntnis war, dass sich die Antragstellung für Drittmittel stets lohnt und man auch bei Ablehnungen nicht aufgeben sollte, sondern damit Erfahrungen sammeln kann, die man in weitere Anträge mit einbringt.

     

    Die Arbeitstagung verlief mit 51 Teilnehmern erfolgreich und erhielt ein positives Feedback. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Referenten.